Über mich

⇒ Interview auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

AUSZUG

Woher: Ich bin in Bereketli, einem Dorf der Türkei geboren, das dem „Pons“ nach übersetzt so viel heißt wie „Fruchtbarkeit“ und „Segen“. Als ich ein Jahr alt war, kamen meine Eltern nach Deutschland, ins schöne Köln. Dort wuchs ich auf, bis ich nach einer ziemlichen Umzugsbiographie im Ruhrgebiet gelandet bin. Das habe ich dann auch schätzen und lieben gelernt.

Wo jetzt: In Essen lebe ich und an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf schreibe ich nun an meiner Dissertation in Medienkulturanalyse. Hüte mit Federn, Radios unter dem Arm, helle Sakkos, bunte Krawatten und ein deutsches Auto: So wurden die ersten zurückkehrenden Emigranten in türkischen Emigrationsfilmen gezeigt. Das sind Filme aus der Türkei, die die Ausreise einer oder mehrerer Personen ins Ausland zeigen. In meiner Dissertation versuche ich zu verstehen, wie die türkischen Emigranten, die nach Deutschland kamen, in frühen Filmen aus der Türkei dargestellt und repräsentiert wurden. Ein solcher Film wäre zum Beispiel Türkan Şorays „Dönüş – Die Rückkehr“ von 1973, der zeigt, wie eine im Dorf zurückgelassene Frau eines Emigranten im anatolischen Dorf zurechtzukommen versucht. […]

Quelle: http://www.bmbf.de/de/25670.php, zuletzt überprüft am: 09. April 2015